Ihre Schule weiterentwickeln — mit Außenblick und interner Kraft. Inklusion ist eine adaptive Herausforderung: Sie gelingt nicht per Checkliste, sondern nur, wenn ein Kollegium Haltungen und Routinen verändert. Genau dafür begleiten wir Prozesse — mit Methodik und Erfahrung aus mehreren Schulsystemen. Sie kennen Ihr Haus; bringen wir den Blick von außen und die Praxis von innen.
In einem Satz
Ein mehrmonatiger, moderierter Prozess, der Ihr Kollegium bei Inklusion wirksam macht — über die kostenfreie LfB-Fortbildung, mit dokumentiertem, nachhaltigem Ergebnis.
Aufwand Kollegium
1–2päd. Tage + 3–5 Steuergruppen-Termine
Kosten
0 ۟ber die LfB-Fortbildung
Dauer
3–9Monate, inkl. Nachfolge nach 6
Was Sie von uns bekommen
- Strukturierte Prozessbegleitung in drei Phasen: Analyse → Prozess → Ergebnissicherung
- Außenblick mit Fachexpertise: Inklusion, Schulentwicklung, KI im Unterricht — alles aus einer Hand
- Transparente Kommunikation mit Steuergruppe und Kollegium
- Dokumentation, die nach dem Prozess weiterträgt
- Ein wirksames Kollegium — nicht einzelne Maßnahmen, sondern die geteilte Überzeugung Ihres Teams, gemeinsam etwas bewirken zu können. Das ist laut Forschung der stärkste Hebel für Schulentwicklung (warum →)
- Institutioneller Rahmen — die Begleitung erfolgt ausschließlich als Fortbildung über die zentrale Lehrerfortbildung (LfB) im Auftrag der Bezirksregierung Düsseldorf; für Schulen kostenfrei und dienstrechtlich klar geregelt
Passt das zu Ihrer Schule?
Ein Inklusions- oder Schulentwicklungsprozess mit uns lohnt sich besonders, wenn:
- Sie eine konkrete Frage oder Herausforderung haben, die das Kollegium spaltet oder überfordert.
- Sie mehr als eine Fortbildung suchen — also einen Prozess, der mehrere Monate trägt.
- Ihre Steuergruppe oder erweiterte Schulleitung bereit ist, Verantwortung für den Prozess zu übernehmen.
- Sie konkrete, dokumentierte Ergebnisse brauchen — nicht nur einen guten Nachmittag.
Der Prozess in drei Phasen
- Phase 1 · 4–6 Wochen
Analyse
Erstgespräch mit Schulleitung und Steuergruppe, Bedarfsanalyse (die Frage hinter der Frage), Stakeholder-Mapping und ein Vorschlag für einen konkreten Prozess (Format, Dauer, Aufwand).
- Phase 2 · 3–9 Monate
Prozessbegleitung
Pädagogische Tage, Steuergruppen-Treffen und Workshops; Begleitung der Kommunikation ins Kollegium; Iteration der Methoden und Dokumentation der Zwischenergebnisse.
- Phase 3 · 4–8 Wochen
Ergebnissicherung
Auswertungs-Workshop mit der Steuergruppe, schriftliche Dokumentation der vereinbarten Maßnahmen und ein Nachfolgegespräch nach sechs Monaten: Was ist geblieben?
Kosten & Finanzierung
Beratungs- und Moderationsleistungen sind für Schulen in NRW kostenfrei und laufen ausschließlich über die zentrale Lehrerfortbildung der Bezirksregierung Düsseldorf (LfB). Über die Bezirksregierung werden die Ressourcen entsprechend zugeteilt.
Hinweis: Diese Seite ist ein privates Projekt zur Veranschaulichung der moderativen Arbeit. Private oder Honorar-Formate werden hierüber nicht angeboten.
Häufige Fragen
Wie groß ist der Eigenaufwand des Kollegiums?
Ein typischer Prozess kostet das Kollegium 1–2 pädagogische Tage plus 3–5 Steuergruppen-Termine à 90 Minuten — realistisch im Schuljahr unterzubringen. Der Aufwand liegt bewusst beim gemeinsamen Denken, nicht bei Dokumentation.
Was, wenn das Kollegium nicht mitziehen will?
Widerstand ist ein Signal, kein Hindernis — meistens steckt eine kluge Sorge dahinter. Wir nehmen ihn ernst, machen ihn besprechbar und arbeiten damit. Erfahrungsgemäß lösen sich Widerstände, wenn Beteiligung echt ist und niemand vorgeführt wird.
Das haben wir doch schon mal versucht — was ist diesmal anders?
Viele Kollegien haben Fortbildungen erlebt, die als Einzelimpuls verpufft sind. Wir setzen nicht bei Methoden an, sondern beim Prozess: eine Steuergruppe mit echtem Mandat, dokumentierte Schritte und ein Nachfolgegespräch nach sechs Monaten. Nicht ein guter Tag, sondern eine Struktur, die trägt.
Wie steht es um Datenschutz und Anonymität?
Wir arbeiten mit anonymisierten, typisierten Fällen — keine personenbezogenen Daten verlassen die Schule, keine Klarnamen, keine identifizierenden Details. Auch in Berichten auf dieser Seite ist grundsätzlich nicht erschließbar, um welche Schule es geht. Vertrauen ist bei dieser Arbeit die Grundlage, nicht das Beiwerk.
Können wir auch hybrid arbeiten?
Ja. Steuergruppen-Treffen funktionieren remote gut. Pädagogische Tage finden wir in Präsenz besser — die gemeinsame Erfahrung ist Teil des Wirkmechanismus, nicht nur Rahmen.
Was passiert im Erstgespräch — und verpflichtet es zu etwas?
Das Erstgespräch ist unverbindlich. Wir hören zu, ordnen ein, ob und wo Moderation trägt, und skizzieren einen möglichen Prozess. Erst danach entscheiden Sie. Es ist ein Sortiergespräch, kein Verkaufsgespräch.
Wie schnell können wir starten?
Erstgespräch in der Regel in 1–3 Wochen. Der Prozessbeginn liegt meist am Anfang des nächsten Schulhalbjahres; die Auftragslage über die LfB ist je nach Halbjahr unterschiedlich.
Wie solche Prozesse konkret aussehen, zeigen die Referenzenund Berichte im Blog. Die theoretische Fundierung finden Sie unter Wissenschaftliche Fundierung.