Du wünschst dir Inspiration, Tipps und Austausch zu Inklusion, Schulentwicklung und KI im Unterricht — auf Augenhöhe, ohne Management-Jargon? Hier bist du richtig.

Unser Prinzip: mit dir, nicht über dich. Beteiligung ist keine Methode, sondern die Bedingung, unter der Veränderung wirkt. Und Widerstand ist ein Signal, kein Hindernis — meistens steckt eine kluge Sorge dahinter. KI verstehen wir dabei als Entlastung, nicht als Zusatzlast: Werkzeug für Differenzierung, Förderplanung und Material — kein Tech-Hype.

Was du hier findest

  • Reportagen aus echten pädagogischen Tagen und Schulentwicklungsprozessen
  • Fallstudien mit Methodik, Wirkung und ehrlicher Reflexion — auch über das, was nicht geklappt hat
  • Quick-Tipps zu Förderplänen, Nachteilsausgleich, Team-Teaching (in Vorbereitung)
  • KI-Erfahrungsberichte aus dem Beratungsalltag (in Vorbereitung)

Zum Blog →

Werkzeuge für deinen Alltag

Drei Werkzeuge aus unserer Moderationsarbeit — sofort einsetzbar, im Kollegium oder allein. Du kannst diese Seite über die Druckfunktion deines Browsers als saubere Vorlage ausdrucken (Navigation und Fußzeile werden dabei ausgeblendet).

1 · Reframe-Fragenkatalog

Der Kern unserer Arbeit ist eine Bewegung: vom Defizit zur Ressource, vom Einzelfall zum System. Genau diese Bewegung stoßen die folgenden Fragen an — nutze sie in der Fallbesprechung, bevor ihr über Maßnahmen redet.

Vom Symptom zur Situation:

  • In welchen Situationen tritt das Verhalten nicht auf?
  • Was ist in diesen Momenten anders — Aufgabe, Sozialform, Tageszeit, Person?
  • Wem gegenüber zeigt das Kind eine andere Seite? Was macht diese Person anders?

Vom Kind zum System:

  • Welche Funktion könnte das Verhalten für das Kind haben?
  • Wie oft am Tag fällt sein Name im Zusammenhang mit einem Problem — und wie oft mit einer Stärke?
  • Was würde das Kind sagen, wenn man es fragte, wie sein Schultag verläuft?

Von der Sorge zur Ressource:

  • Was kann dieses Kind, das andere nicht können?
  • Wann war es zuletzt richtig gut in etwas — und wer hat es gesehen?
  • Welche kleinste Veränderung würde für dich den größten Unterschied machen?

2 · Beobachtungsbogen „Eine Woche aus Sicht des Kindes“

Nicht das Kind vermessen, sondern die eigene Wahrnehmung. Trage über eine Woche ein, in welchen Situationen dir das Kind begegnet — und ob du dabei ein Problem oder eine Ressource wahrnimmst. Das Muster ist der Befund, nicht der Einzelfall.

Situation / ZeitpunktWas ist passiert?ProblemRessource
Ankommen / Beginn
Arbeitsphase
Freiarbeit / Wahl
Pause / informell
Konflikt / Grenze
Abschied / Ende

Auswertung im Team: Nicht die Zahlen zählen, sondern das Verhältnis. Wo überwiegt „Problem“? Und an welcher Stelle des Tages liegt die ungenutzte Ressource?

3 · Stärken-Karussell (Anleitung, ca. 20 Min.)

Eine kurze Übung, die das neue Bild eines Kindes vom Wunschdenken trennt — weil es auf konkreten Beobachtungen beruht. Funktioniert in jeder Teamsitzung.

  1. Anonym starten. Jede Person notiert auf einer Karte eine beobachtete Stärke des Kindes — keine Vermutung, ein konkreter Moment.
  2. Reihum vorlesen. Karten werden gemischt und vorgelesen. Niemand kommentiert, niemand relativiert.
  3. Clustern. Ähnliche Beobachtungen zusammenlegen. Was zeigt sich mehrfach?
  4. Eine Sache mitnehmen. Das Team wählt eine Stärke, an die es diese Woche bewusst anknüpft — sichtbar, für das Kind spürbar.

Weitere Vorlagen

Förderplan- und Nachteilsausgleich-Vorlagen mit NRW-Bezug sowie Quick-Tipps zu Team-Teaching und KI im Unterricht bauen wir als eigene Beiträge aus. Wenn du Bescheid bekommen willst, sobald etwas fertig ist: gib uns kurz Bescheid →

Unser Versprechen

Wir teilen, was funktioniert — und was nicht. Keine Bestseller-Listen, keine Methoden-Hypes, keine „so geht das richtig"- Belehrungen. Sondern: Erfahrungen aus dem Klassenraum und aus der Beratungsarbeit, ehrlich beschrieben.

Warum diese Haltung trägt, steht unter Wissenschaftliche Fundierung. Und wie sie im Alltag aussieht, im Blog.

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